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-Sissi Synthese- eine Filmmaschine |
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Sissi Synthese ist eine interaktiv-akkustische Installation für den öffentlichen Raum für Menschen jeden Alters.
Zu sehen im Rahmen des GEF-Projektes in Dresden ab Juni 2006
Eine Kooperation mit Senselabor
Obwohl es sich komplexer neuer Technologien bedient, ist das Konzepz von Si.Sy. zugänglich und simpel, soll jedoch komplexe Interaktionsmuster ermöglichen: Das Videomotiontrackingsystem des GEF-Platzes erlaubt das Remixen bekannter Filmzitate , bzw. die Erstellung eines non-linearen Narrativs aus Gesprächsfragmenten. Ist der Installationsraum leer, spielt das System die Titelmelodie eines Films, die signifikant für dessen Genre ist. Betritt man den Raum, verklingt die Melodie bzw. säuselt leise im Hintergrund weiter. Begibt man sich an bestimmte Stellen des Raums, löst man eine Sprachsample aus dem Film bzw. dem Filmgenre aus. Über ihre Bewegungen können die Besucher nun bizzar fragmentierte Dialoge erstellen.Verlässt man den Raum, wird ein neues Setting geladen, es erklingt eine neuen Titelmelodie und wenn man den Raum wieder betritt, wiederholt sich der Vorgang.
Vor allem Kinder können einen sehr experimentellen und direkten Umgang mit diesen Systemen entwickeln, sie bauen sich recht geschickt ihre eigenen geschichten zusammen, und spielen stundenlang mit dem System. An diese Zielgruppe, aber auch an „mutige“ Erwachsene richtet sich diese Arbeit, die auf spielerische Art und Weise zur Bewegung im interaktiven Raum inspirieren soll.
Die Installation spricht auch das kollektive Film- und Popkulturbewusstsein an. Wir spielen bewusst mit Versatzstücken des westlichen Kollektivbewusstsein, das sich schon lange keiner Bonmots von Goethe bedient, sondern in seiner Alltagssprache stark cineastisch geprägt ist. Manche Filme sind einfach unauslöschlich in unserem Bewusstsein: Sissi, Apocalyse Now, Casablanca, Rambo, Spiel mir das Lied vom Tod, Vom Winde verweht, Terminator, Dirty Dancing, Top Gun, Winnetou, Lawrence von Arabien, usw. Aus diesen Quellen samplen wir unsere Fragmente.
Die Installation wird ab Juni 2006 für einen längerfristigen Einsatz im Aussenbereich für Tages und Nachtbetrieb im Rahmen des GEF- Projekts konzipiert.
Beteiligte:
Georg Hobmeier (Konzept, Eyecon), Andrea Eva Meyer (Audiobearbeitung), Doris Prlic (Video) |
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